Programm

Frankfurt European Real Estate Forum - Programmraster und Themenschwerpunkte

15. November 2018 - 09:30 Uhr - 17:30 Uhr

Das aktuelle Programm finden Sie hier zum Download.

8.00 Uhr: Registrierung

9.00 Uhr: Begrüßung & Eröffnung - Keynotes

Panel I:

FRANKFURT – WACHSENDE STADT, MOBILITÄT UND VERNETZUNG MIT DER REGION

Im Jahr 1900 lebten 10 Prozent der Weltbevölkerung in Städten, 2007 waren es bereits 50 Prozent – und im Jahr 2050 werden es voraussichtlich 75 Prozent sein. In den urbanen Räumen nimmt die Bevölkerungsanzahl immer weiter zu. Auch Frankfurt ist eine schnell wachsende Stadt, gleiches gilt für das Rhein-Main-Gebiet insgesamt. Wie wird man den Herausforderungen wachsender Metropolen gerecht?

Wie werden wir künftig leben, wohnen, arbeiten? Was bedeutet das für Stadtplanung, Umwelt, Mobilität und Wohnungsbau? Die Stadt der Zukunft benötigt mehr Wohnqualität und -quantität, mehr öffentlichen und weniger Individualverkehr, weniger Energieverbrauch und geringeren CO2-Emissionen. Die hohe Nachfrage nach Wohnraum in Frankfurt und in Rhein-Main erfordert ein beherztes Zupacken und professionelles Entwicklungsmanagement, das neben dem Wohnen auch Aspekte des Arbeitens, der Mobilität und des Einzelhandels umfasst.

Smart Cities verfolgen das Ziel einer nachhaltigeren urbanen Entwicklung. Aber garantieren Smart City-Konzepte automatisch auch schlaue Lösungen? Ein Begriff, aber viele Interpretationen. Allein die Grundvoraussetzungen, eine funktionierende, digitale Infrastruktur zu schaffen, die eine smarte City erst möglich macht, stellen Stadtplaner vor fast unüberwindbare Hürden. Und schließlich es reicht nicht aus, nur Geräte miteinander zu verbinden, wenn der Mensch dabei auf der Strecke bleibt.

Dieser Herausforderung müssen sich alle stellen – Immobilienwirtschaft, öffentliche Versorger und Verkehrsbetriebe, Automobilkonzerne, Handel und Gewerbetreibende, Anbieter von Shared Services und Shared Spaces und nicht zuletzt die Bewohner, Berufs- und Einkaufspendler.

11.15 Uhr: Coffee Break

11.45 Uhr: Panel II

»DIGITAL HUB – FRANKFURT ALS DIGITALE REGION DIE NR. 1?«

› Unsichtbar aber allgegenwärtig – Frankfurts unterschätzter Standortfaktor

Frankfurt am Main ist eine der internationalen Finanzmetropolen, kann sich mit London und Singapur messen lassen. Frankfurt ist Wirtschafts- und Verkehrsknotenpunkt für Deutschland und Europa. Das sieht jeder, der wenigstens einmal den Frankfurter Hauptbahnhof angefahren hat. Die Skyline und der Flughafen sind selbsterklärend.

Nicht zu sehen, aber trotzdem allgegenwärtig ist der DE-CIX: Er wickelt von Frankfurt aus einen großen Teil des deutschen Peering-Verkehrs ab und ist nach der Zahl der angeschlossenen Internet-Service-Providern (ISP) der zweit- und nach Verkehrsaufkommen der größte Internetknoten der Welt. Rund 90 Prozent des deutschen und 35 Prozent des europäischen Datenverkehrs bewältigt Frankfurt am Main. In mehreren Rechenzentren verschiedener Betreiber untergebracht, verteilt sich der Knoten über das gesamte Stadtgebiet.

› Internationaler Knotenpunkt der IKT-Branche

Nicht nur die Zugehörigkeit Frankfurts zum IT-Cluster Rhein-Main-Neckar unterstreicht die hervorragenden Zukunftsperspektiven der Mainmetropole. Es ist kein Zufall, dass in Frankfurt seit einigen Jahren neue Rechenzentren wie Pilze aus dem Boden schießen. Alle großen internationalen Internetprovider haben in Frankfurt investiert, wo der zweitgrößte Markt für Rechenzentren in Europa entstanden ist – und die Nachfrage ist ungebrochen. Nicht nur von bekannten amerikanischen Unternehmen wie Amazon, Microsoft oder Oracle wird dieser Trend befördert. Viele global agierende Unternehmen halten es inzwischen für sinnvoll, mit ihren Rechnern näher an die Kundschaft zu rücken, denn die Anforderungen an die Bandbreiten werden immer höher – nicht zuletzt wegen der ständig intelligenter werdenden Handys und infolge von Geschäftsmodellen, die ausschließlich über das Internet abgewickelt werden.

An Hessen führt bekanntlich kein Weg vorbei. An Frankfurt – vor allem im digitalen Zeitalter – erst recht nicht.

13.00 Uhr: Lunch Break

14.00 Uhr: Panel III

»PROPTECH & SHOW CASES«

PropTechs sind angekommen – war das schon alles?

Nach einem längeren Anlauf haben die neuen, digitalen Geschäftsmodelle für die Immobilienbranche, so genannte PropTechs, im Jahr 2017 größere Aufmerksamkeit erhalten. Die Branche ist nun so weit und beginnt die Lösungen in ihre Geschäftsprozesse zu integrieren. Wie sehen die Erfahrungswerte im Jahr 2018 aus? Genau hiermit beschäftigt sich das Panel. PropTechs werden mit ihren Kunden anhand von Beispielprojekten den aktuellen Stand und selbstverständlich auch das Potential besprechen. Hierbei wird es spannend sein, welche Wünsche seitens der Immobilienbranche bestehen und ob diese ohne Weiteres umgesetzt werden können. Proptechs zeigen gemeinsam mit ihren Geschäftspartnern die praktische Umsetzung ihrer Geschäftsidee.

16.00 Uhr: Coffee Break

16.30 Uhr: Panel III

»REAL ESTATE ALS ASSETKLASSE - Wann reißt der Immobilienboom ab - wird 2019 das Jahr der Wende? «

Keine Alternative zur Alternative. Real Estate als nachhaltige Investmentlösung im Spannungsfeld zwischen Niedrigzinsen und der Gefahr von Blasen am Immobilienmarkt. Wo lohnt es jetzt noch, zu investieren? Der Standort Frankfurt im globalen Metropolenvergleich. Real Estate als Assetklasse - Chancen und Risiken für institutionelle Anleger.

17:30 Uhr ENDE DER KONFERENZ MIT ANSCHLIESSENDEM NETWORKING


Parallel zur Konferenz: Marketplace