Begründung der Wahl

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Dr. Werner Hoyer
Präsident, Europäische Investitionsbank


Die EIB und die Tochtergesellschaft Europäischer Investitionsfonds treiben Innovation und Produktivität in Europa und im außereuropäischen Ausland stetig voran. Sie nehmen dabei die Funktion einer Finanzinstitution als Intermediär für die Realwirtschaft war, ohne dabei den Privatsektor zu verdrängen.


Mit der diesjährigen Verleihung des Preises an Werner Hoyer würdigt die „Gruppe 20 + 1“ den Beitrag der EIB-Gruppe zur wirtschaftlichen Stabilität und Entwicklung Europas. Die Verleihung des Preises an den Präsidenten der EIB, Werner Hoyer, trägt diesem Einsatz und dem Engagement innerhalb der Europäischen Union Rechnung. Der Preis würdigt die Arbeit in der Vergangenheit, soll in diesen herausfordernden Zeiten zugleich aber auch ein starkes Signal für die Notwendigkeit der Solidarität innerhalb Europas senden.


Die EIB setzt Maßstäbe. Fast ein Drittel der Aktivitäten der EIB im Jahr 2019 wurde für klimabezogene Projekte und ökologische Nachhaltigkeit verwendet. Werner Hoyer will diesen Anteil in diesem und in den kommenden Jahren weiter deutlich erhöhen. So soll im Jahr 2025 die 50-Prozent-Schwelle erreicht sein. Während seiner Amtszeit hat die Bank kumuliert 150 Milliarden Euro für Projekte finanziert, die zur Verringerung der Treibhausgasemissionen beitragen. Der EIB-Präsident hat erklärt, dass zukünftig alle Aktivitäten der EIB mit dem Pariser Abkommen zum Klimawandel in Einklang gebracht werden sollen.


Werner Hoyer hat das Amt des Präsidenten der EIB im Jahr 2012 übernommen. Mit seiner Erfahrung als Politiker in verschiedenen Positionen in Deutschland und seinem Hintergrund als Wirtschaftswissenschaftler navigiert er die EIB in sehr unruhigem Fahrwasser Europas. Der Preis würdigt seine Verdienste als Präsident einer europäischen Institution, dabei gleichzeitig aber auch die Institution selbst.

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