Drei nützliche Tipps im Umgang mit Big Data

Drei nützliche Tipps im Umgang mit Big Data

Auf der EURO FINANCE TECH 2018 diskutierten die Sprecher des Panels „Data - The next financial asset? Accelerator or stumbling block?“ über Big Data. Dabei beschäftigte die Panelisten ebenso wie das Publikum die Frage, wie Unternehmen aus der Finanzwirtschaft mit Big Data umgehen sollen? Wie können Datenmengen zu einem Mehrwert für das eigene Geschäft werden?
Während der Diskussion zeigte sich, dass es unterschiedliche Strategien dafür gibt. Laura Wirtz, Head of Strategy bei ING schilderte die Ansätze ihres Arbeitgebers. Die ING ist diesbezüglich konsequent gegenüber Big Data eingestellt. Die Haltung der Bank brachte Laura Wirtz auf den Punkt und beschrieb, dass ING zuerst fragt, welche Daten sie wofür brauchen? Wenn diese Frage geklärt ist, sammelt ING nur die nötigen Daten.
Mit diesem Prinzip liegt die Bank weit vorne.

Mehr, mehr, mehr hilft wenig
Viele Banken verfahren aktuell noch nach dem Motto: Mehr Daten, heißt mehr Wissen und bedeutet mehr Umsatz. Doch das ist ein Trugschluss, denn mehr Daten helfen nur, wenn man auch weiß, wie diese Daten genutzt werden können. Das beginnt bei der Datenerhebung und endet bei der Analyse. Insbesondere die Analyse ist derzeit das Nadelöhr auf dem Weg Big Data umsatzsteigernd einzusetzen. Das gilt besonders für Datenbestände. Doch auch auf dem Weg Daten zu sammeln kann durch eine gute Vorbereitung viel Aufwand gespart werden.

Diese Überlegungen helfen
Um zu vermeiden, dass Big Data im Unternehmen als die Suche nach der Nadel im Heuhaufen wahrgenommen wird, können diese drei Fragen bei der Vorbereitung helfen:
1. Was möchte ich wissen / erreichen?
2. Welche Daten benötige ich, um eine Antwort zu bekommen?
3. Wie kann ich aus den gewonnenen Daten die richtigen Schlüsse ziehen?
Gelegentlich klärt sich bereits im Vorfeld, dass Antworten aus dem Datenbestand gewonnen werden können. Dann erübrigt es sich neue Daten zu erheben.

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